Upskilling ist für Unternehmen entscheidend, um ihre Belegschaft für die Zukunft zu rüsten. In diesem Blog Post erfahren Sie vier Möglichkeiten, wie L&D-Fachkräfte ihre Angestellten dazu ermutigen können, eigene Initiativen in der Weiterbildung zu ergreifen.

Sie haben Zeit, Mühe und Ressourcen in die Erstellung eines effektiven Weiterbildungsprogramms für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesteckt. Sehr gut! Aber Ihre Aufgabe als L&D-Fachkraft muss darüber hinausgehen.

Jetzt, wo Sie die richtigen Tools und die passende Strategie haben, ist es an der Zeit, sich dafür einzusetzen, dass Ihre Angestellten auch wirklich zum Lernen motiviert werden. Schließlich ist ein Training nur so gut wie die Annahmequote, und Ihre könnte flach ausfallen, wenn Sie sich nicht um das Learner Engagement kümmern.

Eine motivierte Belegschaft bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, von höherer Produktivität und geringerer Fluktuation bis hin zu zufriedenen Kunden. Es steht außer Frage, dass dieses Thema in Zukunft ganz oben auf der Agenda von L&D stehen wird. Der LinkedIn 2020 Workplace Learning Report zeigt sogar, dass rund 35 % der L&D-Führungskräfte nach neuen Wegen suchen, um das Engagement der Lernenden zu erhöhen.

Learning & Development kann letztendlich dazu beitragen, dass sich Angestellte ihrer neu erlernten Fähigkeiten und ihres Lernfortschritts bewusst werden. Aber wie genau können Fachkräfte in der Personalentwicklung dieses Bewusstsein für Weiterbildungen schaffen?

Hier sind vier Beispiele, wie HR-Teams ihre Angestellten dazu ermutigen können, Initiativen in den verfügbaren Weiterbildungen zu ergreifen.

1. Verknüpfen Sie persönliche Lernziele mit Unternehmenszielen

Wenn die persönlichen Ziele nicht mit den übergeordneten Unternehmenszielen übereinstimmen, kann es passieren, dass sich die Angestellten auf die Erledigung ihrer täglichen Aufgaben beschränken, ohne sich als Teil des großen Ganzen zu fühlen.

Je mehr sie erkennen, wie wichtig ihre Rolle im Gesamtkonzept ist und wie das jeweilige Training dazu passt, desto mehr werden sie motiviert sein, die Verantwortung für ihre eigenen beruflichen Aufstiegschancen zu übernehmen.

Ihnen muss vermittelt werden, dass ihre individuellen Ziele mit den übergeordneten Unternehmenszielen in Einklang stehen. Denn beim Upskilling sollten Sie immer wieder auf die Fragen zurückkommen: “Was soll mit der Weiterbildung erreicht werden?” und “Wie kann die Weiterbildung der Belegschaft dazu beitragen?”

Ihre Lernenden müssen das Gesamtbild erkennen, d. h., sie müssen erkennen, dass die Weiterbildung, die sie jetzt erhalten, ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Wachstums des Unternehmens ist.

Fragen Sie also Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was an den Trainingsinitiativen verbessern werden muss. Analysieren Sie die Leistungsziele und geben Sie ihnen das Training, das sie brauchen, um in ihrem Job besser zu werden und einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen zu leisten.

2. Machen Sie das Training relevant für alle Lernenden

Eine weitere gute Möglichkeit, Angestellte zur Teilnahme an Weiterbildungen zu motivieren, besteht darin, die Kurse so zu gestalten, dass sie praxisnah und relevant für ihre Arbeit und ihre täglichen Aufgaben sind. Auf diese Weise kann das Training nicht nur die persönlichen Ziele unterstützen, sondern auch die übergeordneten Ziele des Unternehmens.

Wenn das Unternehmensziel darin besteht, besser mit internationalen Teams zusammenzuarbeiten, sollten Sie Ihre Angestellten mit fundierten Sprachkenntnissen ausstatten. Wenn Ihr Unternehmen eine digitale Transformation durchläuft, dann helfen Sie ihnen durch Schulungen, digital kompetent zu werden.

Darüber hinaus kann eine Weiterbildung noch relevanter und personalisierter werden, indem unterschiedliche Lernstile, Vorlieben und Lernrhythmen berücksichtigt werden. Denn es ist klar, dass nicht alle Menschen auf dieselbe Art und Weise lernen.

Einige bevorzugen es, einem festen Trainingspfad zu folgen, während andere die Lerninhalte lieber selbst erkunden. Manche lernen am besten mit Micro-Learning Videos und Audiobeiträgen, während andere lieber Quizze und Tests absolvieren.

Mit den digitalen Lerntechnologien, die wir heute haben, ist es möglich, das Training für alle Lernenden zu personalisieren. Videos, Artikel und andere Übungsformate machen eLearning für alle Lerntypen ansprechend.

Apropos Lerntechnologie: Kommen wir zum nächsten Punkt.

3. Ermöglichen Sie leichten Zugang durch Lerntechnologien   

Moderne Lerntechnologien spielen seit langem eine große Rolle, wenn es darum geht, Angestellte für die beruflichen Entwicklungsprogramme eines Unternehmens zu begeistern. Beschäftigte sind heutzutage in der Lage, jederzeit, überall und von jedem Gerät aus zu lernen, egal ob es sich um einen Laptop, ein Tablet oder einen Desktop-Computer handelt.

Dadurch wird das Lernen ganz einfach zugänglich. Und für vielbeschäftigte Lernende, die immer auf dem Sprung sind, ist dies genau die Flexibilität, die sie brauchen, um ihre persönliche Entwicklung voranzutreiben.

Darüber hinaus können sich die Angestellten bei Online-Schulungen direkt im LMS/LXP des Unternehmens anmelden. Und von dort aus ist es ganz einfach! Sie können Ihre Weiterbildung auf breiter Basis verbessern, indem Sie allen Ihren Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt adaptive Lerninhalte zur Verfügung stellen.

Je kompatibler das Training mit den Technologien ist, die das Unternehmen nutzt, desto besser wird das Trainingsprogramm angenommen. Aus diesem Grund bemühen sich L&D-Teams darum, den Einsatz von Technologie zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Bemühungen zu machen.

4. Setzen Sie Anreize für Ihr Upskilling-Programm    

Eine weitere großartige Möglichkeit, die Wirkung Ihrer Weiterbildungsinitiativen zu stärken, besteht darin, Angestellte für ihre Trainingserfolge zu belohnen. Digitales Badging hat sich als eine zuverlässige Lösung erwiesen, um Lernende zu motivieren.

Badging bedeutet im Grunde das erfolgreiche Absolvieren eines Kurses zu einer bestimmten Fähigkeit oder einem bestimmten Fachwissen. Mit anderen Worten: Sobald eine Person eine neue Fähigkeit erfolgreich erlernt hat, wird sie sofort für ihre Leistung anerkannt.

Wer würde sich dadurch nicht zum Lernen motivieren lassen, oder?

Jonathan Finkelstein, Gründer und CEO von Credly, meint sogar, dass Badging das Lernen fördert, “indem es den Angestellten einen klaren Weg aufzeigt, wo sie auf ihrer lebenslangen Lernreise gewesen sind und wohin sie gehen werden. Sie merken, dass ihre Möglichkeiten mit jedem erworbenen Badge wachsen und sind dadurch motiviert, noch mehr zu lernen”.

Indem Sie den Angestellten Anreize bieten, gute Leistungen im Training zu erbringen, stellen Sie gleichzeitig sicher, dass sie sich einbezogen und wertgeschätzt fühlen. Außerdem ermöglicht es den Beschäftigten, sich beruflich weiterzuentwickeln, indem sie die in ihrer Funktion und Branche am meisten benötigten Fähigkeiten erlernen.

Das ist ein echter Gewinn für beide Seiten, für das Unternehmen und für die Belegschaft!

Das Fazit    

Da sich der Arbeitsmarkt ständig verändert, ist Learning & Development immer auf der Suche nach neuen Wegen, um Angestellte zu ermutigen, die verschiedenen Initiativen in der Weiterbildung zu ergreifen.

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Lernen, indem Sie die oben beschriebenen Elemente für das Learner Engagement einführen. Sie werden erstaunt sein darüber, wie sehr die Lernenden ihre Weiterbildungsprogramme wahrnehmen werden!

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