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Wie lernen Erwachsene? - Ein Vergleich der Lernmethodik und Implikationen für das Englischtraining

Lernen muss Sinn machen
Erwachsene haben durch ihre Erfahrungen gelernt, dass nicht alles, was gelehrt wird, auch Sinn macht. Sie wählen aus dem Lernstoff aus, was sie in ihren Erfahrungen bestätigt, was ihnen einleuchtet und Sinn macht. Diese Unterscheidung passiert im Kopf – und hier haben die meisten Erwachsenen auch ihre Lern-Hemmungen. Diese Barrieren können überwunden lernen durch Tun, durch verändernde Erfahrung und die Reflexion über die neuen Erkenntnisse.
 
Lernen geschieht in Interaktion
Im gemeinsamen Lernen, im Austausch und Weitergeben von Erfahrungen und Erkenntnissen liegt ein grosses Potential für das erwachsene Lernen. Erwachsene werden durch Lob und Anerkennung ebenso stimuliert wie durch Erfolgserlebnisse.
 
Lernen geschieht aktiv
Lernforschungen zeigen, dass aktiv Gelerntes besser im Gedächtnis haften bleibt und eher in konkreten Situationen angewendet werden kann, als die passive Wissensaufnahme durch blosses Zuhören. Die meisten können beim Zuhören zu wenig innere Aktivität mobilisieren und brauchen andere Stimuli wie konkrete Aufgaben, Dialog oder aktives Erarbeiten von Theorie durch Lesen und Zusammenfassen.
 
Lernen verändert die Gehirnstruktur
Erwachsene haben – je nach Tätigkeit und Interessen – bestimmte Gehirnbereiche besser entwickelt als andere. Z.B. sind bei Musikern andere Teile des Gehirns grösser als bei Sportlern oder bei Sozialarbeitern. Das Gehirn entwickelt sich mit der täglichen Inanspruchnahme gewisser Regionen. Erwachsenen fällt es deshalb schwer, weniger entwickelte Bereiche zu mobilisieren. Beginnt z.B. eine 45-jährige Frau zum ersten Mal eine Fremdsprache zu erlernen, hat sie mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie kann diese Hürde aber schaffen, wenn sie regelmässig übt und langsam einsteigt. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Gehirn bis ins Alter stimulierbar und entwicklungsfähig bleibt.
 
Eine Gegenüberstellung
Hier ein Vergleich zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen:

  Erwachsene Jugendliche Kinder
Erfahrungen/Neues Je älter der Mensch, desto interessanter ist alles, was die bereits gemachten Erfahrungen bestätigt.Jugendliche nerven sich über das, was ihnen Ältere aus Erfahrung beibringen wollen. Sie wollen selber Erfahrungen machen und sich von Neuem überzeugen lassen.Kinder sind ziemlich neugierig auf Unbe-kanntes und Neues. Sie hören gerne Geschich-ten und probieren in vertrauter Umgebung Neues aus.
Reflexion Erwachsene sind fähig zur Reflexion und Meta-Kommunikation, wenn das Klima wertschätzend und Vertrauensfördernd ist.Jugendliche sind begierig auf Reflexion und Meta-Kommu-nikation, wenn sie das mit Gleichaltrigen und Vorbildern machen können.Je jünger Kinder sind, desto mehr Bewegung brauchen sie und desto weniger lange können Reflexionszeiten dauern.
Lernstoff Erwachsene beschäftigen sich mit den Inhalten. Sie wollen etwas lernen, Effizienz und Effektivität sind ihnen wichtig, die Unterrichtszeit soll nicht vertrödelt werden.Jugendliche sind mit ihrer eigenen Ent-wicklung beschäftigt. Sie interessieren sich für das, was mit ihnen selbst zu tun hat.Kinder interessieren sich für das, was ihnen Bezugspersonen bieten. Sie lernen für die Lehrperson.



Aus den oben genannten Gründen hat sich goFLUENT auf ein maßgeschneidertes und flexibles Englischtraining via Telefon und Internet spezialisiert, um jeden Teilnehmer den Lernprogress zu ermöglichen, den sie auch tatsächlich benötigen.


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